Wie sag ich’s bloß?

Am 09.06.2017 startete unser Jugendseminar „Wie sag ich’s bloß? Keine Angst vor schwierigen Gesprächen“ im dbb Forum Siebengebirge in Königswinter mit der Anreise der Teilnehmer. Ein leckeres Abendessen und ein Drink auf der Terrasse boten die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen. Alle Seminarteilnehmer waren sehr aufgeschlossen, was zu interessanten Gesprächen führte. Schnell erkannte man viele Gemeinsamkeiten, wie die Leidenschaft zu Festivals, und lies somit den Abend gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es dann pünktlich um 9 Uhr los. Nach der Begrüßung durch Ricarda König, unserer Dozentin, und René Schmidt, unseres Seminarleiters, starteten wir mit einer neuen Art der Vorstellungsrunde. Da viele der Teilnehmer in ihrem Beruf Kundenkontakt haben, war das Thema besonders spannend. Wir klärten unsere Erwartungen an das Seminar und das Wochenende.

Anhand eines Beispiels konnte verdeutlicht werden, dass wesentliche Punkte eines Konflikts von den eigenen Erfahrungen, der Perspektive und auch den Vorurteilen eines jeden geprägt sein können.
Im Laufe des Vormittags erarbeiteten wir uns Merkmale von Konflikten, verschiedene Arten, aber auch die Chancen, die ein Konflikt bieten kann. Viele praktische Übungen und kurze Pausen im Freien oder auf der sonnigen Terrasse lockerten das Seminar auf und boten viel Freiheit für den Austausch. Auch ein paar Rollenspiele förderten die Aufnahmefähigkeit. Wir lernten die „SAG ES“-Formel kennen und den Unterschied und Wirkung von Du-Botschaften im Gegensatz zu Ich-Botschaften. So verging der Samstag wie im Flug und wir überlegten, was wir nach dem leckeren Abendessen noch unternehmen könnten. Es wurde sich dann für eine kleine einstündige Wanderung entschieden die uns zu einem Weingut in der Nähe führte. So verbrachten wir den Abend mit Blick auf die Weinberge und einer Spezialität der Region.

Den letzten Tag starteten wir mit einem Perspektivwechsel: Wie reagiere ich eigentlich auf Kritik? Diese Frage wurde besprochen und mit Hilfe der LIMO-Formel geübt. Einiges wurde auch über das Zuhören und in dem Zusammenhang auch über das Ampel-Modell besprochen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen traten alle nach und nach ihre Heimreise an.

Die Teilnehmer waren begeistert und haben sehr viel mitgenommen. Insgesamt war es ein großartiges Wochenende mit vielen netten und interessanten Menschen und wir bedanken uns bei Ricarda und René, dass sie dies für uns ermöglicht haben.

Text: Madlen Berndt & Sondra Kossack